Aufbau des Masterstudiums

Zeitraum

Der Mas­ter­stu­di­en­gang begin­nt jährlich im Win­terse­mes­ter (Okto­ber) und endet mit dem Abschluss des Som­merse­mes­ters (Juli oder August).

Voraussetzungen des Erwerbs des Mastergrades

Zum Erwerb des Mas­ter­grades sind min­destens 60 CP zu erre­ichen.

Fächer

Gegen­stand des Studi­ums sind der Kern­bere­ich des Zivil­rechts sowie zwei Zusatzfäch­er Ihrer Wahl.

Zum Pflicht­fach Zivil­recht zählen der All­ge­meine Teil des Bürg­er­lichen Geset­zbuch­es, das Schul­drecht und das Sachen­recht. Hinzu kom­men das entsprechende Ver­fahrens- bzw. Prozess­recht sowie Grundzüge des Zwangsvoll­streck­ungs- und Insol­ven­zrechts.

Im Übri­gen dür­fen Sie aus fol­gen­den acht Gebi­eten zwei Wahlfäch­er auswählen:

  1. Grundzüge des Römis­chen Rechts
  2. Grundzüge des Öffentlichen Rechts
  3. Grundzüge des Strafrechts und Straf­prozess­rechts
  4. Beson­dere Gebi­ete des Zivil­rechts (Fam­i­lien- und Erbrecht)
  5. Grundzüge des Handels‑ und Gesellschaft­srechts
  6. Arbeit­srecht
  7. Franzö­sis­ches Pri­va­trecht
  8. Franzö­sis­ches Öffentlich­es Recht

Veranstaltungen

  1. Vor­lesun­gen: Gemein­sam mit Ihren deutschen Kol­le­gen besuchen Sie das an der Uni­ver­sität ange­botene Vor­lesung­spro­gramm im Pflicht­bere­ich und in den von Ihnen aus­gewählten Fäch­ern.
  2. Arbeits­ge­mein­schaft: Ein erfahren­er Mitar­beit­er des Insti­tuts für Europäis­ches Recht wird die Mag­is­ter­stu­den­ten wöchentlich in ein­er zweistündi­gen Arbeits­ge­mein­schaft betreuen. Dort soll Ihnen ein ver­tiefter Überblick über das deutsche Zivil­recht ver­mit­telt wer­den. In der Arbeits­ge­mein­schaft wer­den die The­men der Vor­lesun­gen prak­tisch ver­tieft, Anre­gun­gen zum Ler­nen und prak­tis­chen Arbeit­en gegeben und vor allem auch Fra­gen beant­wortet.
  3. Rechtsver­gle­ichen­des Tuto­ri­um: Ein­mal in der Woche find­et außer­dem ein rechtsver­gle­ichen­des Tuto­ri­um im Pflicht­fach Zivil­recht voraus­sichtlich unter der Leitung von Frau Pro­fes­sor Dr. Dr. h.c. Chiusi statt. Dort wer­den prak­tis­che Prob­leme des Zivil­rechts im Ver­gle­ich der unter­schiedlichen nationalen Recht­sor­d­nun­gen erörtert. Im Rah­men dieser Ver­anstal­tung kommt es auch zu eini­gen gesel­li­gen Zusam­men­tr­e­f­fen, in denen Sie untere­inan­der Bekan­ntschaft schließen und mit Frau Pro­fes­sor Dr. Dr. h.c. Chiusi und ihren Assis­ten­ten in Kon­takt kom­men kön­nen.

Leistungen während des Studiums

Während der bei­den Semes­ter müssen Sie Leis­tungsnach­weise in den von Ihnen besucht­en Vor­lesun­gen erbrin­gen. Die Nach­weise erteilt stets der Leit­er der Vor­lesung gegen Ende des Semes­ters. Er entschei­det, ob Sie ein­er kurzen mündlichen Prü­fung unter­zo­gen wer­den oder ob Sie eine kleinere Klausur anfer­ti­gen müssen.

Zwei Leis­tungsnach­weise müssen Sie in Vor­lesun­gen des Pflicht­bere­ich­es Zivil­recht erbrin­gen, jew­eils einen in jedem Ihrer bei­den Wahlfäch­er.

Masterarbeit

Die Prü­fung beste­ht aus ein­er schriftlichen Mas­ter­ar­beit.

Das The­ma der Mas­ter­ar­beit wird am Ende des ersten Semes­ters aus­gegeben. Von Ihnen wird entwed­er die Lösung eines prak­tis­chen Fall­es oder die Behand­lung eines all­ge­meinen The­mas erwartet. Die Arbeit muss zur Mitte des zweit­en Semes­ters abgegeben wer­den. Für die Mas­ter­ar­beit wer­den 15 CP vergeben.