3. Kolloquium zur Europäisierung des georgischen Privatrechts

Vom 19. bis zum 21. Juli 2017 fand erneut ein Sym­po­sium im Rah­men der vom DAAD geförderten Koop­er­a­tion mit der Staatlichen Iwane-Javachis­chvili-Uni­ver­sität statt. Nach­dem zulet­zt die Uni­ver­sität des Saar­lan­des zulet­zt eine Abor­d­nung nach Tiflis entsandt hat­te, durfte sie nun bere­its zum zweit­en Mal Gäste aus Georgien in den Räu­men der Rechtswis­senschaftlichen Fakultät willkom­men heißen. Die Vorträge am 19. und 20. Juli befassten sich vornehm­lich mit ver­schiede­nen Teilaspek­ten ein­er Entschei­dung des geor­gis­chen Kas­sa­tion­s­gerichts, bei der es um die Rück­ab­wick­lung ein­er poli­tisch motivierten Veräußerung ein­er Medi­enge­sellschaft (Rus­tavi 2) ging und die in Georgien große Aufmerk­samkeit erfahren hat. Da die Entschei­dung ver­schiedene Fragestel­lun­gen wie die Lehre der Wil­lens­män­gel, des gut­gläu­bi­gen Erwerbs von Gesellschaft­san­teilen und Prob­le­men des einst­weili­gen Rechtss­chutzes aufwirft, eignete sie sich her­vor­ra­gend, um ver­schiedene Bere­iche des deutschen und des geor­gis­chen Ziv­il- und Zivil­prozess­rechts miteinan­der zu ver­gle­ichen. Weit­ere Vorträge behan­del­ten das Hypotheken­recht, das Ver­brauch­er­schutzrecht und das Antidiskri­m­inierungsrecht Georgiens. Das voll­ständi­ge Pro­gramm find­en Sie hier.