Kolloquium zur Europäisierung des georgischen Privatrechts

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von links: Dr. Rusiashvili, cand. iur. Limbacher (LL.M., Exeter), RA wiss. Mit. Overkamp, Prof. Dr. Chiusi, Prof. Dr. Burduli, cand. iur. Ries (licence en droit)

Vom 01. bis 05. Oktober 2014 reiste Frau Prof. Chiusi im Rahmen der vom DAAD geförderten Kooperation mit der Staatlichen Iwane-Javachischvili-Universität mit einer Abordnung der Universität des Saarlandes zu einem Kolloquium nach Tbilisi. Neben einer Stärkung der bestehenden persönlichen Freundschaften wurde die Kooperation neu ausgerichtet. Sie soll sich von nun an der systematischen Aufarbeitung der Verwurzelung der einzelnen Institutionen des georgischen Privatrechts in den verschiedenen Rechtsordnungen richten. Folgende Vorträge wurden gehalten:

Prof. Dr. Tiziana J. Chiusi: „Die Methode der Rechtsvergleichung und die Verwurzelung des georgischen Privatrechts in der kontinentaleuropäischen Tradition“

RA wiss. Mit. Sebastian Overkamp: „Die Erklärungspflicht des Drittschuldners nach einer Forderungspfändung nach georgischem Zivilprozessrecht“

cand. iur. Christopher Ries (licence en droit): „Die deliktsrechtliche Haftung für Minderjährige nach deutschem und französischem Recht“

cand. iur. Esra Limbacher (LL.M., Exeter): „Das Projekt eines optionalen europäisches Kaufrechts – Braucht die Europäische Union ein gemeinsames Kaufrecht?“