Ankündigung: Vorträge in Münster und Pisa

2016.06.27-28 - Locandina ConvegnoProf. Dr. Chiusi wird am 24.06.2016 unter dem Titel „Spuren des römischen Rechts in dem Archiv von Babatha“ einen Vortrag anlässich der Konferenz „Law in the Roman Provinces“ in Münster halten. Das Programm finden Sie hier. Ferner wird Prof. Dr. Chiusi am 28.06.2016 unter dem Titel „Diritti soggettivi e diritti della persona umana: sulla funzione del diritto privato per la definizione dei soggetti del diritto nell’ordinamento giuridico romano“ einen Vortrag anlässlich der Tagung „Pluralismo delle fonti e metamorfosi del diritto soggettivo nella storia della cultura giuridica“ in Pisa halten. Das Programm finden Sie hier.

 

Vorlesung: Einführung in das portugiesische Recht

Prof. Dr. Paulo Mota Pinto (Europa Gastprofessor) veranstaltet im Sommersemester eine Vorlesung zur Einführung in das portugiesische Recht. Die Vorlesung findet mittwochs von 14:00 bis 16:00 in Raum 0.26 (Geb. 4.1.) statt. Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Rechtsvergleichendes Seminar im Sommersemester 2016

Im Sommersemester veranstaltet Prof. Dr. Tiziana J. Chiusi zusammen mit Prof. Dr. Paulo Mota Pinto (Europa Gastprofessor) ein Seminar zu den Problemen des Zivilrechts im deutschen und portugiesischen Recht. Weitere Informationen können Sie der Ankündigung entnehmen.

Gelungene Tagung zum Archiv der Babatha

Unter dem Titel „Zu den Wechselwirkungen zwischen Römischem Recht und Provinzialen Rechten anhand der Dokumente aus der judäischen Wüste“ präsentierten internationale Experten auf einer Tagung an der Universität des Saarlandes vom 28. bis 30. September 2015 ihre Erkenntnisse zum „Archiv der Babatha“. Das sog. „Archiv der Babatha“ ist eine Sammlung von Urkunden aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus, die juristische Ereignisse im Leben der Jüdin Babatha wiedergeben und in einer Höhle oberhalb des Toten Meeres entdeckt wurden. Möglicherweise hatte Babatha dort im Rahmen des Bar-Kochba Aufstandes der jüdischen Bevölkerung gegen die römische Besatzung um das Jahr 132 Zuflucht gesucht. Die Urkunden stellen einen immens wertvollen Schatz für die rechtshistorische Forschung dar. Die 1961 vom berühmten israelischen Archäologen Yigael Yadin entdeckten Urkunden erlauben mit ihren Mitgifturkunden, Ehe-, Kauf-, Pacht- und Verwahrungsverträgen einen tiefen Einblick in die Rechtspraxis des zweiten Jahrhunderts nach Christus.

Nach einer Begrüßung der Teilnehmer durch Prof. Dr. Astrid Fellner, der Vizepräsidentin für Europa & Internationales an der Universität des Saarlandes, eröffneten die Altphilologin Prof. Hannah Cotton (Hebrew Universität, Jerusalem) und Prof. Tiziana Chiusi (Saarbrücken) gemeinsam die Tagung.

Eröffnung der Tagung durch Prof. Cotton und Prof. Chiusi:

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Im Anschluss daran referierte Prof. Werner Eck (Universität Köln) in einem anschaulichen Vortrag über „Die Jurisdiktion römischer Amtsträger in den Provinzen“. Danach widmete sich Prof. Chiusi den „Spuren des Römischen Rechts in dem Archiv von Babatha“. An die hochkarätigen Vorträge des Vormittags knüpfe Prof. Ulrich Manthe (Universität Passau) nach einem gemeinsamen Mittagessen der Teilnehmer an und sprach über die „Grundstückskaufverträge in Nahal Never“. Anschließend stand „Die taqqanath ha-shuq im Kontext des Römisches Rechts“, über die Prof. Matthias Armgardt (Universität Konstanz) referierte, im Mittelpunkt der Tagung.

Die Vorträge des ersten Tages:

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Der 29. September war mit Vorträgen von den Gästen aus dem Ausland geprägt. Prof. Cotton hatte mit einem spannenden Vortrag unter dem Motto „Old and New in the Papyri from the Judaen Desert“ begonnen, während im Anschluss Prof. Philip F. Esler (Universität Gloucestershire) in einem kontrovers diskutierten Vortrag mit dem Thema „The Babatha Archive in a new light: Different Methods for Fresh Results.“ referierte. Prof. Günter Stemberger (Universität Wien) untersuchte in seinem Vortrag das Babatha-Archiv und die frühe rabbinische Tradition auf Berührungspunkte und Einflüsse. Zum Abschluss des Tages sprach Dr. Michael Jakob Zaken (Columbia Universität, New York) über „Rabbinic Marriage Adjudication in the 2nd Century in light of the Babatha Archives and Rabbinc Case Law“.

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Die Tagung wurde durch ein gemeinsames Rahmenprogramm für alle Teilnehmer mit Besichtigungen im Dreiländereck am 30. September abgerundet.

Veranstaltet wurde die Tagung von Prof. Chiusi in Zusammenarbeit mit dem Collegium Europaeum Universitatis Saraviensis (CEUS) und dem Institut für Europäisches Recht der Universität des Saarlandes. Anschließend sei erneut der Fritz Thyssen Stiftung für die Förderung der Tagung gedankt.

Deutsch-Israelische Tagung / German-Israeli Conference

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Am 28.–29. September 2015 wird in Saarbrücken eine Deutsch-Israelische Tagung zum Thema „Zu Wechselwirkungen zwischen Römischem Recht und Provinzialen Rechten anhand der Dokumente aus der judäischen Wüste“ stattfinden. Das Programm finden Sie hier.

On 28.-29. September 2015 a German-Israeli Conference will take place in Saarbrücken. The topic will be „Interaction between Roman Law and Provincial Law in the Documents from the Judaean Desert“. You can find the programm here.

Vortrag an der Universität Ankara


Prof. Dr. Chiusi hat im November 2014 einen Vortrag zum Thema „Von Savigny lernen. Gedanken über Kodifikationsbestrebungen in der EU“ an der Universität Ankara gehalten.

Kolloquium zur Europäisierung des georgischen Privatrechts

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von links: Dr. Rusiashvili, cand. iur. Limbacher (LL.M., Exeter), RA wiss. Mit. Overkamp, Prof. Dr. Chiusi, Prof. Dr. Burduli, cand. iur. Ries (licence en droit)

Vom 01. bis 05. Oktober 2014 reiste Frau Prof. Chiusi im Rahmen der vom DAAD geförderten Kooperation mit der Staatlichen Iwane-Javachischvili-Universität mit einer Abordnung der Universität des Saarlandes zu einem Kolloquium nach Tbilisi. Neben einer Stärkung der bestehenden persönlichen Freundschaften wurde die Kooperation neu ausgerichtet. Sie soll sich von nun an der systematischen Aufarbeitung der Verwurzelung der einzelnen Institutionen des georgischen Privatrechts in den verschiedenen Rechtsordnungen richten. Folgende Vorträge wurden gehalten:

Prof. Dr. Tiziana J. Chiusi: „Die Methode der Rechtsvergleichung und die Verwurzelung des georgischen Privatrechts in der kontinentaleuropäischen Tradition“

RA wiss. Mit. Sebastian Overkamp: „Die Erklärungspflicht des Drittschuldners nach einer Forderungspfändung nach georgischem Zivilprozessrecht“

cand. iur. Christopher Ries (licence en droit): „Die deliktsrechtliche Haftung für Minderjährige nach deutschem und französischem Recht“

cand. iur. Esra Limbacher (LL.M., Exeter): „Das Projekt eines optionalen europäisches Kaufrechts – Braucht die Europäische Union ein gemeinsames Kaufrecht?“

Fünfter Deutsch-Rumänischer Rechtskongress

Vom 29. bis zum 31. Oktober 2013 findet am Institut für Europäisches Recht der

Fünfte Deutsch-Rumänische-Rechtskongress
mit dem Thema
„Der Einfluss des Europarechts auf das nationale Recht – Erfahrungen und Zukunftsperspektiven aus Deutschland und Rumänien“

im DEJ in Geviert XXIX (Rechtsgeschichte – Germanistische Abteilung) statt.

Das Programm umfasst Eröffnungsworte durch die Institutsleiter Prof. Dr. iur. Dr. rer. publ. Dr. h.c. mult. Michael Martinek undProf. Dr. iur. Tiziana Chiusi und Beiträge von 13 Referenten aus Deutschland und Rumänien.